2016

  • Umbau und Automatisierung der Staufen Apotheke

    Nach unserem großen Facelift im Jahr 2004 passen wir das Backoffice den geänderten Arbeitsabläufen in der Apotheke an: es entstehen zwei neue Computer-Arbeitsplätze, ein vollautomatisches Warenlager erleichtert die Warenlagerung und bietet noch mehr Zeit für die intensive Beratung unserer Kunden. Zudem schaffen wir einen abgetrennten Bereich als Intensiv-Beratungsraum, beispielsweise zum diskreten Anmessen von Kompressionsstrümpfen. Der Umbau erstreckt sich über mehrere Monate während des laufenden Betriebs. Leider wurde der reguläre Umbau durch einen Wasserschaden zusätzlich erschwert, da hierfür die defekten Heizungsrohre in dem alten Gemäuer freigelegt werden mussten. Aber dank der Planung und Umsetzung durch das Architekturbüro Briegel befindet sich die Apotheke auf dem neuesten Stand und bietet ein attraktives Einkaufserlebnis, sowie ein angenehmes Arbeitsklima.

2015

2014

  • Automatisierung des Warenlagers

    Das Team der Apotheke im Gesundheitszentrum erhält im Mai 2014 Unterstützung durch "Max" - einem vollautomatischen Kommissionierautomaten. Das alte Warenlager bestehend aus 10x12 Schubschranksäulen muss einem elektronischen Warenlager weichen. Die Arbeitsabläufe werden effektiver gestaltet, sodass wir noch mehr Zeit für die Beratung unserer Kunden haben. Weitere Informationen zu diesem fleißigen Kollegen erhalten Sie hier.

  • Familienunternehmen Apotheke

    Pirmin Burth und seine Freundin Anne Wedekind treten als junge Apotheker nach ihrem Studium der Pharmazie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in das Unternehmen ein.

2006

  • Eröffnung der Apotheke im Gesundheitszentrum

    Gründung einer neuen Apotheke im Gesundheitszentrum in der Siemensstraße in Wangen als Partnerapotheke der Staufen Apotheke. Formal wird die Apotheke im Gesundheitszentrum Haupt- und die Staufen Apotheke Filialapotheke. Apothekerin Barbara Schuhmacher übernimmt die Filialleitung der Staufen Apotheke. 

    Erneut ist das Architekturbüro Briegel mit der Konzeption und der Umsetzung betraut. Der Stil wird an das moderne Erscheinungsbild der Staufen Apotheke angelehnt. Viel Holz und schlichte Formen überwiegen. Ein Highlight ist die gläserne Rezeptur, durch die der Kunde dem Team der Apotheke bei der Herstellung von individuellen Rezepturen über die Schulter schauen kann.

    Dieses Konzept wurde im Callwey "Handbuch Innenarchitektur 2009/10" des Bund Deutsche Innen Architekten ausgewählt und veröffentlicht.

2004

  • Umbau der Staufen Apotheke

    35 Jahre nach ihrer Eröffnung im Jahr 1969 erhält die Staufen Apotheke ein neues Gesicht. Die Offizin wird mithilfe des Architekturbüros Briegel komplett umgebaut und modernisiert. Die Bauphase wurde in zwei große Abschnitte unterteilt - so wurde in jedem Abschnitt eine Hälfte des Verkaufsraumes renoviert, sodass im anderen der Tagesbetrieb weiter laufen konnte. Auf diese Weise war das Team der Staufen Apotheke trotz Umbautrubel weiter wie gewohnt für seine Kunden da.

    Das neue Bild behält den bisherigen Blickpunkt immer auf dem aktuellsten Stand zu sein bei. Klare, gerade Formen und helles Holz geben der Offizin ein modernes neues Aussehen, das auch zum Verweilen einlädt.

  • Einschränkung des Mehrbesitzverbotes

    Einführung des "eingeschränkten Mehrbesitzes" im Apothekengesetz. Apotheker dürfen nun bis zu 3 Filialen neben ihrer Hauptapotheke besitzen und diese von angestellten Apothekern leiten lassen.

1992

  • Inhaberwechsel

    Übernahme der Staufen Apotheke durch Apothekerin Silke Jahn-Burth, nachdem sie dort bereits 8 Jahre lang das Team als angestellte Apothekerin unterstützte.

1969

  • Gründung der Staufen Apotheke

    Ab dem 10. Juli 1969 hat Wangen eine fünfte Apotheke. Apotheker Dirk Wöppelmann gründet im Edel'schen Hause am Martinstorplatz die Staufen Apotheke. Diese entspricht in der Einrichtung dem neuesten Stand. Die Einrichtung ist großzügig, modern und wohnlich. Die automatischen Schiebetüren sind damals ein absolutes Novum und finden eine extra Erwähnung im Artikel der Schwäbischen Zeitung.

    Mit dem Namen "Staufen Apotheke" nimmt Herr Wöppelmann Bezug auf König Friedrich II., welcher zum einen im Jahr 1216 den Wangenern versprochen hatte, "dass Wir die Vogtei Wangen fortwährend in unserer königlichen Hand haben und behalten werden". Zum anderen wird im Jahre 1241 das Edikt von Salerno vom letzten Staufer-König erlassen, welches die Grundlage des Apothekerberufes festlegt.

19./20. Jahrhundert

  • Niederlassungsfreiheit

    Zunächst nur in der amerikanisch besetzten Zone und später in ganz Westdeutschland wird die Niederlassungsfreiheit für Apotheken eingeführt. Jeder Apotheker darf nun eine Apotheke am Standort seiner Wahl eröffnen. Allerdings gilt auch weiterhin das Mehrbesitzverbot, sodass jeder Apotheker nur eine Apotheke führen und besitzen darf.

  • Schwerpunkt "Pharmazeutische Beratung"

    Nach den Errungenschaften der Pharmaunternehmen erfolgt eine Umstrukturierung in den deutschen Apotheken - Hauptgeschäft wird primär die Prüfung der Qualität und Identität von Arzneimitteln, sowie die Beratung rund um diese. Die Herstellung erfolgt ab jetzt im Großindustriellen Maßstab und macht Medizin für alle Menschen verfügbar.

17./18. Jahrhundert

  • Beginn der Arzneimittelforschung

    Deutsche Apotheker stellen nicht mehr nur Arzneimittel her, sondern wenden ihr chemisches Wissen an und betreiben erste Arzneimittel-Forschung.

14. Jahrhundert

  • Apothekerschaft im Wandel

    Apotheker wandeln sich vom fliegenden Händler hin zum "Apotheker vor Ort", der auch Arzneien in der Offizin (lat. officina "Werkstätte, Arbeitsraum) herstellt.

1241

  • Edikt von Salerno

    Die hier durch den Stauferkaiser Friedrich II. festgelegte Medizinalordnung gilt als Geburtstunde des Apothekenwesens. Hier wurde die Trennung der Berufe "Arzt" und "Apotheker", sowie erstmals eine gesetzliche Festlegung der Arzneimittelpreise geregelt. Es folgten erste Apothekenordnungen, die beschrieben, dass Apotheken nur zum Verkauf von Arzneien gegründet werden durften.